Armin Laschet besucht syrisch-orthodoxe Gemeinde in Rheda-Wiedenbrück

Religionslehrer Augin Yalcin (r.) erklärt Armin Laschet (M.) und Ralph Brinkhaus (2.v.r.) die Überlieferung des syrisch-armenischen Christentums.
Religionslehrer Augin Yalcin (r.) erklärt Armin Laschet (M.) und Ralph Brinkhaus (2.v.r.) die Überlieferung des syrisch-armenischen Christentums.
Der CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet hat gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Ralph Brinkhaus die St. Johannes Apostel Gemeinde der syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien in Rheda-Wiedenbrück besucht. Im Eingang der Kirche erklärte Religionslehrer Augin Yalcin die Überlieferung des syrisch-armenischen Christentums. Die Religionsgemeinschaft ist eine der ältesten christlichen Kirchen und datiert aus der Zeit Jesu Christi selbst.

In der Kirche begrüßte Gemeindemitglied Eliyo Cetin die Besucher, zu denen auch der Landtagsabgeordnete André Kuper, Bürgermeister Theo Mettenborg, CDU-Stadtverbandsvorsitzende Henrika Küppers und der Rheda-Wiedenbrücker CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Henkenjohann gehörten. Zum Besuch des CDU-Landesvorsitzenden waren neben Pfarrer Esen von der Gemeinde St. Johannes auch Pfarrer Acar von der St. Lukas-Gemeinde und Pfarrer Gök von der St. Marien-Gemeinde in Gütersloh gekommen.
 
Cetin erklärte, als die syrisch-orthodoxen Christen ihre Heimat vor 30 bis 40 Jahre verließen, sei das nicht freiwillig geschehen. Auch die aktuellen politischen Entwicklungen in Syrien seien eine Tragödie. Die Christen im Land würden erneut zu den Verlierern der Auseinandersetzungen gehören. Cetin sprach Deutschland den Dank der geflohenen Christen aus, weil sie hier eine neue, sichere Heimat gefunden zu hätten.
 
Nach einem Grußwort von Ralph Brinkaus erklärte Armin Laschet, der Besuch der Gemeinde sei für ihn ein bewegender Termin. Es sei entscheidend, dass die orthodoxe christliche Kirche ein Bestandteil Syriens bleibe. Laschet sprach sich dafür aus, dass Deutschland in dieser kritischen Zeit mehr syrische Flüchtlinge aufnimmt. Zumal, wenn es sich um Familienzusammenführungen handelt. Der CDU-Landesvorsitzende dankte für die große Integrationsbereitschaft der Gemeinde und forderte ihre Mitglieder auf, die Werte ihres Glaubens in die deutsche Gesellschaft einfließen zu lassen.

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