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16.11.2018, 10:07 Uhr
CDU-Fraktionen treffen sich im Unternehmen Rippert
Fraktionssitzung vor Ort
Normalerweise tagt die CDU-Kreistagsfraktion im Kreishaus in Gütersloh. Ausnahmen sind ihre Fraktionssitzungen vor Ort. Dann geht die Fraktion in Unternehmen und andere Organisationen, um sich über die heimische Wirtschaft und andere Einrichtungen im Kreis zu informieren. Mit dazu gehört auch ein Treffen mit dem Vorstand der CDU-Fraktion vor Ort. Jetzt war die CDU-Kreistagsfraktion im Unternehmen Rippert Anlagentechnik in Herzebrock-Clarholz zu Gast.

In der OWL-Lounge des Unternehmens Rippert (v.l.): Christoph Laukötter, Elke Hardieck, Martin Peters, Helen Wiesner, Bernhard Petermann, Dr. Christine Disselkamp, Dr. Heinrich Josef Sökeland, Helmut Kaltefleiter und Marco Diethelm.

Die Tagung begann mit einer Betriebsführung und einer Vorstellung der Firma durch den Unternehmer Thomas Rippert. Das Unternehmen mit vier Standorten in Deutschland sowie weiteren Standorten in Österreich und den Niederlanden ist vor mehr als 50 Jahren gegründet worden. Es beschäftigt 400 Mitarbeiter und 46 Auszubildende. Rippert produziert als Experte für Oberflächenveredelung modernste Lackier- und Pulverbeschichtungsanlagen sowie Technik zur Luftreinhaltung und Industrieventilatoren. Thomas Rippert betonte beim Rundgang durch die modernen Werkhallen die große Bedeutung der hohen Qualität der Arbeitsplatzausstattung für die Gewinnung guter Mitarbeiter, auf dem inzwischen hart umkämpften Arbeitsmarkt.

Bei der anschließenden gemeinsamen Sitzung der Fraktionen standen Themen im Mittelpunkt, die die Gemeinde Herzebrock-Clarholz und den Kreis Gütersloh gleichermaßen betreffen. Hinsichtlich der Brunnenprüfungen bei der privaten Wasserversorgung bemängelte Bernhard Petermann, CDU-Fraktionsvorsitzender in Herzebrock-Clarholz, die neuen rechtlichen Regelungen, die neben der Wasseruntersuchung auch eine extra Pumpenuntersuchung vorsehen, die zusätzliche Kosten aufwirft. Die Problematik ist im Kreis Gütersloh besonders schwerwiegend, weil der Kreis mit 25.000 Haushalten mit privater Wasserversorgung eine Brunnen-Dichte besitzt, wie kein anderer Kreis in Nordrhein-Westfalen.

Thema waren auch die verschärften Regelungen zur landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung. Die nur noch sehr eingeschränkt mögliche landwirtschaftliche Verwertung hat inzwischen zu einem Entsorgungsnotstand geführt. Abhilfe soll eine „Klärschlammkooperation OWL“ schaffen, der in einer Vorvereinbarung alle Städte und Gemeinden des Kreises beitreten können.

Ebenso dringlich ist für die Kommunalpolitiker der Breitbandausbau für ein schnelles Internet im ländlichen Raum. Petermann befürchtet, dass ansonsten die Chancen eines modernen Arbeitsmarktes und der Strukturwandel in der Region verpasst werden. Ein weiteres Thema war die Situation der Werkvertragsarbeiter in den Kommunen des Kreises. Die CDU-Kreistagsfraktion kündigte an, einen Antrag auf eine Bestandsaufnahme der Probleme mit Werkvertragsarbeit im Kreis Gütersloh stellen. Die politische Botschaft: Angesichts der Situation, die sich schon jetzt in manchen Kommunen abzeichnet, sieht die Kreistagsfraktion einen weiteren Zuzug in prekäre Beschäftigungsverhältnisse in diesem Umfang sehr kritisch.

10.12.2018, 11:43 Uhr
   
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