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08.01.2018, 11:45 Uhr | Übersicht | Drucken
Neujahrsempfang des CDU Stadtverbands Verl

 Am 07.01.2018 fand der Neujahrsempfang des CDU Stadtverbands Verl statt.
In diesem Jahr durften wir die Räumlichkeiten des Verler Unternehmens Hermann Bock GmbH, Nickelstr. 12 in Verl nutzen.
Lesen Sie hierzu die entsprechenden Berichte aus der Lokalpresse:
 


Treue CDU-Mitglieder: Vorsitzender Matthias Humpert (v.l.) ehrt Annemarie Lükewille, Josef Ortjohann, Ursula Esken, Johannes Rempe, Annette Meier-to-Krax, Ferdinand Hollenhorst, Hedwig Stickling, Elisabeth Wester-Ebbinghaus und Anke Hollenhorst. Robin Rie
 
Die Glocke / Christoph Ackfeld / 08.01.2018
 
Wenn eine Partei mit sich zufrieden ist
 
Verl (gl). Die Zufriedenheit in der Führung der Verler CDU ist groß. Die Partei ist mit sich im Reinen. Dem Land geht es gut - und Verl sowieso. Entsprechend redet die Union gar nicht mehr über den politischen Gegner in der Stadt. Keine Kritik. keine Vorwürfe beim Neujahrsempfang in den Räumen des Pflegebettenherstellers Bock.
„Verl geht es gut", sagt Matthias Humpert, Vorsitzender des CDU-Stadtverbands, angesichts hoher Gewerbesteuereinnahmen, enormer Rücklagen, einer niedrigen Arbeitslosenquote und einer steigenden Geburtenrate in der Stadt. Und dennoch gibt es noch etwas zu tun. 
„Die Gesamtschule macht sich nach Startschwierigkeiten gut". so Matthias Humpert. Die Union will für alle Schulen optimale Rahmenbedingungen schaffen. Eine Forderung, die vermutlich SPD, Grüne, FWG und FDP glatt unterschreiben würden. Das An· docken des Mint-Technikums an das Schulzentrum werde ein Thema in diesem Jahr sein, so Matthias Humpert. Derzeit hat die Einrichtung Räume in der ehemaligen Taschenfabrik Held am Papendiek gemietet. Im Zuge des Umbaus der Gesamtschule könnte aber im Schulzentrum Platz für die Einrichtung geschaffen werden, in der Schüler für Themen im Bereich Mint begeistert werden sollen. 
Und dann kündigt Matthias Humpert etwas nebulös für 2018 noch dieses Thema am: die verkehrliche Entlastung der Paderborner und Gütersloher Straße im Verler Zentrum. Was damit genau gemeint ist, wollte der Stadtverbandsvorsitzende auf Nachfrage nicht verraten. 
Bürgermeister Michael Esken ging auf das Thema nicht ein. Er stellte allgemein klar, dass Verwaltung und Politik das Gemeinwohl im Blick behalten müssten und sich nicht nur durch laute Stimmen Einzelner leiten lassen dürften. „Nicht wer am lautesten schreit, bekommt recht. Entschieden wird, was am besten für die Stadt ist“, sagte der Verwaltungschef in seiner Ansprache.
Michael Esken sieht das Rathaus mit ihm, dem Ersten Beige. ordneten Heribert Schönauer und dem Beigeordneten Thorsten Herbst an der Spitze gut aufgestellt. ,. Wir sind ein Team, das sich gefunden hat. Wir diskutieren intern hart in der Sache. Wenn wir dann aber nach außen treten, passt kein Blatt zwischen uns'', erklärte Michael Esken. Und auch die Zusammenarbeit mit der CDU- Fraktion sei sehr gut, so das Stadtoberhaupt.
Das ist wohl der Hauptgrund für die allgemeine Zufriedenheit. Die Union hat ihre Selbstsicherheit wiedergefunden. Matthias Humpert warb dafür, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Schließlich gehe es Deutschland so gut wie noch nie. Und der CDU in der Ölbachstadt so gut wie lange nicht.
 
1993 ziehen die Frauen in die Union ein
 
Verl (ack). Die Auszeichnung von verdienten Mitgliedern im Rahmen des Neujahrsempfangs hat in der Verler CDU Tradition. ,,Sie sind das Fundament der politischen Arbeit, sagte Matthias Humpert. Der Vorsitzende des Verler Stadtverbands lobte die treuen Mitglieder. ,,Sie haben gezeigt, dass Sie Kurs halten können, auch wenn es mal Gegen. wind gab'', erklärte Matthias Humpert. Wenn es darauf ankam, sei auf sie Verlass gewesen, so der Ortsverbandschef weiter.
Das gilt besonders für Josef Ortjohann. Er wurde für 40 Jahre in der Partei unter anderem mit einer Urkunde geehrt., die Bundeskanzlerin Angela Merkel, der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet und der Kreisvorsitzende Ralph Brinkhaus unterzeichnet hatten. Seit 25 Jahren in der Union Mitglied sind nicht nur Heinz Meermeier, Ferdinand Hollenhorst und Johannes Rempe, sondern mit Anke Hollenhorst, Hedwig Stickling, Annette Meyer-to-Krax, Elisabeth Wester-Ebbinghaus, Ursula Esken, Annemarie Lükewille, Christei Ohlmeyer und Ursula Siedenhans auch eine ganze Reihe. Frauen. Warum so viele in diesem Jahr? Das hängt nach Ansicht von Matthias Humpert mit der Gründung der Frauen. Union vor 25 Jahren zusammen.
 
Angela Merkels Charme ist größer
 
Verl (ack). Mit Blick auf den Ort der Zusammenkunft, die Zentrale des Pflegebettenherstellers Hermann Bock an der Nickelstraße, wollte die CDU eigentlich auch über das Thema Gesundheit und Pflege sprechen. Dazu eingeladen war mit Karl. Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein· Westfalen, ein kompetenter Ansprechpartner, der aber am Freitag kurzfristig absagte. Angela Merkel hatte Laumann mit Blick auf die Sondierungsgespräche mit der SPD für Sonntag, 13 Uhr, nach Berlin bestellt. ,,Der Charme der Kanzlerin war wohl größer". scherzte Matthias Hum. pert. Im kommenden Jahr soll Laumann nun in Verl sprechen, so der Stadtverbandsvorsitzende. 
 
 
Zitate
  • "Wir haben in Verl einen sehr hohen Standard. Das gilt bei Vielen mittlerweile als Selbstverständlichkeit." Matthias Humpert, Vorsitzender des CDU-Stadtverbands, in seiner Ansprache.
  • "Wenn Herr Lindner zwei, drei Punkte aus seinem Programm nicht durchbekommt und deswegen die Sondierungsgespräche platzen lässt, ist das verantwortungslos. Staat sollte vor Partei gehen." Elmar Brok, Europaabgeordneter aus Bielefeld.
  • "Auf Landesebene kommen wir mit der FDP sehr gut zurecht." Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NordrheinWestfalen. Er war für Karl-Josef Laumann eingesprungen.
  • "Wir sollten mit Selbstbewusstsein ins neue Jahr gehen. Diese Selbstzweifel, die wir haben, sind in weiten Teilen nicht berechtigt.'" Elmar Brok
  • "In Verl weiß man sehr gut, wie man das Geld verwenden kann." Dr. Jan Heinisch stellt heraus, dass die Landesregierung den Kommunalsoli abgeschafft habe.
 
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Neue Westfälische / Maria Siggemann /  08.01.2018
 
CDU-Stadtverband blickt optimistisch in die Zukunft
 
Neujahrsempfang: Die CDU demonstriert große Zufriedenheit mit der aktuellen Lage.
 
Der Europaabgeordnete Elmar Brok findet klare Worte zur Christian Lindners Koalitionsabsage auf Bundesebene
 
Verl (msi). Rund 90 Gäste waren Sonntag der Einladung des CDU-Stadtverbandes gefolgt und nahmen in den Räumen der Firma Hermann Bock am Neujahrsempfang teil. Vorsitzender Matthias Humpert ging in seiner Begrüßung auf das von Zukunftsforscher Horst Opaschowski postulierte zunehmende Unzufriedenheitsparadoxon ein. Je besser es den Leuten gehe, umso schlechter sei die Stimmung.
Trotz der hervorragenden Situation mit einer niedrigen Arbeitslosenquote und einem ausgeglichenem Haushalt sei die Bevölkerung tendenziell besorgter und verunsicherter denn je. Dem Trend müsse die Politik entgegenwirken. Auch in Verl sei das Glas mehr als halb voll. Deshalb wolle sich die CDU optimistisch auf künftige Herausforderungen konzentrieren, so Humpert. Gute Bildungsmöglichkeiten an Verler Schulen und große Bauprojekte seien neben dem digitalen Ausbau der Stadt und der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum die Hauptthemen des Jahres 2018.
Elmar Brok (MdEuP) erklärte, auf EU-Ebene würden Gelder verschwendet, weil Synergieeffekte nicht genutzt würden. "Es gibt viele Herausforderungen, aber die Basis ist nicht schlecht." Den Abbruch der Sondierungen für die Koalition auf Bundesebene durch FDP-Vorsitzenden Christian Lindner nannte Brok "eine Ausgeburt an Verantwortungslosigkeit".
Der zunächst als Gastredner eingeplante NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatte kurzfristig abgesagt, weil er nach Berlin abberufen worden war. Dasselbe galt für den Bundestagsabgeordneten Ralph Brinkhaus. Für Laumann sprang NRW-Staatssekretär Jan Heinisch ein. Er stellte das im Juni 2017 durch die neue Landesregierung geschaffene "Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung" vor. Wichtigste Errungenschaft sei die Abschaffung des Kommunalsolis noch in 2017 gewesen, so Heinisch.
Bei der Feierstunde ehrte der Stadtverband zwölf Mitglieder für ihre langjährige Treue zur CDU. Durch ihr Engagement seien Jubilare das Fundament der Partei, betonte Humpert. Josef Orthjohann (40 Jahre), Anke Hollenhorst, Hedwig Stickling, Annette Meyer-to-Krax, Elisabeth Wester-Ebbinghaus, Ursula Esken, Annemarie Lükewille, Johannes Rempe und Ferdinand Hollenhorst (25 Jahre) nahmen Urkunden und Präsente entgegen. Christel Ohlmeyer, Heinz Meermeier und Ursula Siedenhans (25 Jahre) waren nicht persönlich anwesend.
 
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Westfalenblatt - Verler Zeitung / Andreas Berenbrinker /  08.01.2018
 
»Uns geht es gut«
 
Beim Neujahrsempfang der Verler CDU bleiben die Spitzen dieses Mal aus
 
Verl(WB). Waren bei früheren Neujahrsempfängen des CDU-Stadtverbandes verbale Giftpfeile oder Spitzen gegen andere Parteien oder einzelne Personen nicht unüblich, wurde dies beim Zusammentreffen am gestrigen Sonntag in den Räumen der Hermann Bock GmbH vermieden. Vielmehr appellierten die Redner, zufriedener und optimistischer zu sein.
Es war durchaus auffällig: Weder CDU-Stadtverbandsvorsitzender Matthias Humpert, noch Bürgermeister Michael Esken waren auf Angriffsmodus gepolt. Einzig der Europaabgeordnete Elmar Brok kritisierte in seiner Rede Christian Lindner. Brok machte den FDP-Chef für das Scheitern der Jamaika-Verhandlungen auf Bundesebene verantwortlich. »Nur weil Lindner drei Punkte nicht passten, verlässt er die Verhandlungen. Das war eine Ausgeburt von Verantwortungslosigkeit«, schimpfte der Europaparlamentarier aus Schloß Holte-Stukenbrock. Der Staat stehe immer vor der Partei.
Ansonsten appellierten die Politiker, mehr Zufriedenheit zu zeigen. Insbesondere Matthias Humpert und Michael Esken schlugen in diese Kerbe. »Uns geht es gut«, sagte der Stadtverbandsvorsitzende und meinte damit das Leben in Verl, dem Land und dem Bund. Humpert hat den Eindruck, dass die Bürger zunehmend unzufriedener werden, obwohl es ihnen immer besser gehe. »Die Menschen sind skeptisch und haben gemischte Gefühle«, sagte der CDU-Chef. Als Politiker dürfe man dies nicht als Stimmungen abtun. »Wir müssen die Bürger bei Themen wie Kriminalität, Flüchtlingskrise, Terror oder auch Klimawandel ernst nehmen«, mahnte Matthias Humpert.
Der kürzlich wiedergewählte CDU-Chef betonte, dass Verl mit einer Rücklage von 82 Millionen Euro und einer Gewerbesteuereinnahme von 66 Millionen Euro gut dastehe. »In vielen Bereichen geht es uns einfach gut, man hat sich in Verl an einen hohen Standard gewöhnt.« Wichtige Themen für das Jahr 2018 sei die Abwicklung der Real- und Hauptschule, die im Sommer auslaufen sowie die Stärkung der Gesamtschule und des Gymnasiums. Humpert: »Wir wollen ideale Rahmenbedingungen zum Lehren und Lernen.«
Weitere Themen sind der Umbau des Rathauses und der Kaunitzer Grundschule, der Bau des Bauhofes und des Feuerwehrgerätehauses in Kaunitz sowie als wichtiges Thema der Breitbandausbau. Wichtig für die CDU ist auch die Bereitstellung neuer Flächen für Betriebe und Privatbürger. »Hier haben wir insbesondere auch junge Familien im Blick. Die CDU steht für familienfreundliche Politik«, so Humpert. Auch eine Entlastung der Verkehrssituation in der Innenstadt möchte die CDU erreichen. Man habe hier Ideen, wolle aber noch nicht ins Detail gehen.
Bürgermeister Michael Esken lobte die gute Zusammenarbeit mit der CDU-Fraktion und insbesondere mit seinen Beigeordneten Heribert Schönauer und Torsten Herbst. »Wir kämpfen hart in der Sache, aber nach außen hin passt kein Blatt zwischen uns«, sagte Esken, der auch lobende Worte für die neue schwarz-gelbe Landesregierung übrig hatte und somit direkt Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Heimatministerium, ansprach. Dieser war in Vertretung von Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, nach Verl gekommen.
Dr. Jan Heinisch, 13 Jahre lang Bürgermeister der Stadt Heiligenhaus, betonte die Wichtigkeit der Kommunen in Nordrhein-Westfalen und stellte heraus, dass die Abschaffung des Kommunalsoli ein wichtiger Schritt der neuen Regierung gewesen sei. »Städte wie Verl können mit ihrem Geld selbst gut umgehen«, sagte Heinisch, der herausstellte, dass klamme Kommunen nun direkt vom Land finanziell versorgt werden. Der Staatssekretär stellte außerdem heraus, dass alle Regionen, also auch Ostwestfalen, für das Land wichtig seien.
 
CDU-Stadtverband ehrt treue Mitglieder
Während des Neujahrsempfangs der Christdemokraten sind auch langjährige Mitglieder geehrt worden. »Unsere Mitglieder sind das Fundament für die politische Arbeit in Verl«, lobte Matthias Humpert, Vorsitzender des Verler Stadtverbandes der CDU.
Für seine 40-jährige Mitgliedschaft in der Partei ehrte die CDU-Spitze Josef Ortjohann. Seit einem Vierteljahrhundert sind Ursula Esken, Anke Hollenhorst, Ferdinand Hollenhorst, Annemarie Lükewille, Heinz Meermeier, Annette Meier-to-Krax, Christel Ohlmeyer, Johannes Rempe, Ursula Siedenhans, Hedwig Stickling sowie Elisabeth Wester-Ebbinghaus dabei.
 




aktualisiert von Team Verl, 08.01.2018, 11:59 Uhr


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